„Hommage à Cranach“

Kronach: Bei der Jahresausstellung des Kronacher Kunstvereins (KKV) blickte man mit dem Jahresmotto „Hommage á Cranach“ nochmals auf den großen Renaissancemaler der Stadt.

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Den Kopf vom Alltagsstress befreien

Höfles: Von der Polka „Freund zu Freund“ bis zu „ABBA Gold“ reichte der Spielplan des Musikvereins Höfles-Vogtendorf beim Konzert in der St. Marien Kirche in Höfles. Gleich mit dem ersten Stück zeigte man eine unschlagbare Kombination aus Flügelhorn und Tenorhorn. Viel Harmonie wurde mit dem gleichnamigen Konzertmarsch von Daniel Käsbauer erreicht. Die „Finkensteinpolka“, im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des Musikvereins Schauberg von Holger Mück geschrieben, darf mit seinem Wechselspiel von tiefen und hohen Blech, bei keinem Konzert fehlen. Leinen los hieß es beim Konzertmarsch „Abel Tasman“. Danach ging die Reise weiter in Richtung Osten. Der Marsch „Neue Welt“ erzählt von dieser Reise, der Spannung, den Problemen und der Freude bei der Entdeckung des heutigen Neuseelands. Nachdem man lange Zeit musikalisch auf hoher See war und eine neue Welt mit vielen Abenteuern entdeckte, ging es mit dem letzten Stück vor der Pause wieder zurück nach Hause. Der Konzertmarsch „Domi Adventus“ – nach Hause kommen – beschrieb diese Heimreise und die Vorfreude des Seefahrers Abel Tasman, das Gefühl, wenn man endlich wieder zurück zur Familie, zu Freunden und Altbekannten, zurück in die Heimat kommt. In die Welt der großen Gefühle wie Lebensfreude, Mut, Hoffnung, Verlust, Kampfgeist und Liebe führte der Musikverein die Gäste mit „The Greatest Showman“ im ersten Stück nach der Pause. Die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut fühlte man bei der mitreißenden Gute-Laune-Surfmusik von den Beach Boys. Das Medley „Beach Boys Golden Hits“ vereinte die wohl bekanntesten Ohrwürmer der Band: Barbara-Ann, Sloop John B, und Surfin U.S.A. Verzaubern ließen sich die Besucher mit den traumhaften Klängen von „My Dream“. Die Solomelodie übernahm Nadine Buckreus am Flügelhorn. Richtig cool wurde es schließlich mit dem „Boney M. Medley“. Die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Andreas Thiel entführten in die Discozeit der 70er Jahre. Einen Auszug aus ihren größten Hits gab es mit Daddy Cool, Rasputin, Belfast, Ma Baker und Gotta Go Home. Natürlich durfte in dem schwungvollen Konzert die schwedische Gruppe ABBA nicht fehlen. Mit „ABBA Gold“ zum Ende des Konzerts gab es noch Dancing Queen, Mamma Mia, Fernando und The winner takes it all. Von einer weißen Weihnacht konnten die Besucher nach der geforderten Zugabe träumen. Eingangs hatte Vorsitzende Claudia Wellach die Besucher begrüßt. Grußworte sprachen Pfarrer Thomas Teuchgräber, die Vertreterin des Landrats Edith Memmel, Bürgermeisterin Angela Hofmann und Elke Buckreus für den Nordbayerischen Musikbund.

2022 - Konzert MV Höfles-Vogtendorf (26.11.22)

Den Kopf vom Alltagsstress befreien durch Musik mit großartigen Momenten und guter Lauen wollten die Musikerinnen und Musiker aus Höfles und Vogtendorf bei ihrem Konzert in der Kirche St. Marien in Höfles. Foto: Michael Wunder

boden:ständig soll helfen

Ludwigsstadt: In Ludwigsstadt will man den Klimawandel entgegentreten und vor allem was gegen die Starkregenereignisse tun. Agrarexperte Helmut Döhler zeigte den Gästen in der Söllner-Halle dazu entsprechende Möglichkeiten auf. Die Stadt sei in das Projekt boden:ständig vom Amt für ländliche Entwicklung aufgenommen worden und könne somit tätig werden. Es gebe diesbezüglich keine fertigen Projekte, vielmehr müsse alles durch die Gegebenheiten vor Ort erarbeitet werden. Dazu sei der gemeinsame Wille aller Grundbewirtschafter und Beteiligten notwendig. Der Dialog sei wichtig, damit man gezielt vor allem die „Schwachstellen“ ermitteln und dagegen vorgehen kann. Neben der Bodenerosion sind der Schlamm und das Geröll mit einzubeziehen. In der zurückliegenden Zeit habe man zunehmend festgestellt, dass die Böden dermaßen stark austrocknen sind und somit das Wasser schlecht aufnehmen können. Die anhaltenden Trockenperioden und die damit verbundene Überhitzung der Bodenoberflächen leiste einen negativen Beitrag dazu. Zusammen mit den Besuchern der Veranstaltung ging man die einzelnen im Vorfeld begangenen Gebiete durch. Wie Döhler sagte, könne das Projekt Boden:ständig einen Beitrag leisten und viel abfangen, jedoch bei sehr starken Starkregen nicht alles.

Bodenkundler Robert Vandré gab nach den ersten Aufnahmen vor Ort seine Einschätzungen, um das Wasser auf der Fläche zu halten. Wie beim Rundgang aufgefallen ist, habe man teilweise steile Hänge und auch flache Böden, welche wiederum größtenteils „Steinreich“ seien. In Teilen der Flur arbeite man schon mit Wegseitengräben, wo sich das Wasser sammelt und somit der Straße ferngehalten werden soll. Er sei erschrocken über die vom Borkenkäfer betroffenen Flächen mit den vielen Kahlfächen. Der Wald sei jedoch nicht nackt, das Restmaterial würde ein austrocknen verhindern und dass „Gestrüpp“ kommt, schnell wieder auf. Ein Augenmerk legte man auch auf die Forstwege, welche unterschiedlich zu bewerten sind. Meist könne man mit der Verbesserung der Fluraufteilung schon einiges erreichen, deshalb wird dies auch das Hauptthema werden. Wegegräben und Rückegassen im Wald gehören aber zur gesamt Betrachtung genauso dazu.

Für dem Amt für ländliche Entwicklung als Maßnahmenträger verwies Daniel Spaderna darauf, dass die Grundinformationen bereits ausführlich behandelt wurden. Das Projekt sei nicht starr, sondern flexibel gestaltbar.

“Nicht nur zu viel Wasser ist schlecht, sondern auch zu wenig“

Daniel Spaderna vom Amt für ländliche Entwicklung

Jetzt geht es mit der Ausführung richtig los, die Planer sind regelmäßig vor Ort. Die Flächenbewirtschafter wissen, wo Brennpunkte liegen, und sollten diese weitergeben. Nur gemeinsam könne das Projekt gelingen, es wird niemanden was übergestülpt. Insgesamt habe das Amt schon 22 dieser Projekte umgesetzt, im Landkreis Kronach sei Ludwigsstadt die erste Kommune. Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD) verwiese eingangs ebenfalls auf den Maßnahmenstand mit dem Planungsauftakt. Die Initiative Boden:ständig solle vor allem eine vorbeugende Maßnahme gegen Starkregenereignisse sein. Bei der Flächenbetrachtung sei man relativ flexibel.

Am kommenden Wochenende ist Nikolausmarkt

Nordhalben: Am kommenden Wochenende öffnet die Nordwaldhalle die Tore für den bekannten Nikolausmarkt.

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FFW Tettau integriert die Schauberger

Tettau: Der Markt Tettau hat für die Feuerwehr Schauberg eine gute Lösung gefunden. Nachdem der bisherige Kommandant zum Jahresende seinen Rücktritt bekannt gab und sich niemand als Nachfolger zur Verfügung stellte, wird es künftig in Schauberg nur eine Löschgruppe geben.

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