Grünes Licht für Feuerwehrhausanbau

Dabei war die zu behandelnde Tagesordnung bereits vorbesprochen, so dass auch keine größeren Diskussionen notwendig wurden. Demnach wurde einstimmig dem Bauvorhaben von Stefan Holzmann das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Der Antragsteller will in der Gartenstraße, diese Gebiet ist im Flächennutzungsplan als „Mischgebiet“ ausgewiesen, einen Milchviehstall mit Güllegrube errichten. Ebenfalls auf große Mehrheit stieß die Stellungnahme zum Bauantrag für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus, dem lediglich Gemeinderat Peter Hofmann seine Zustimmung verweigerte. Bürgermeister Peter Klinger informierte, dass der Kommandant Harald Schnappauf in einer der vorherigen Sitzungen bereits ausführlich auf den Sachstand einging. Nunmehr folgte die Vorlage der Pläne, welche der Kommandant selbst erstellte. Als reine Formsache und nicht verhandelbar sah man den Abschluss eines Netznutzungsvertrags mit der Firma E.ON Bayern an. Wie der Bürgermeister und er Geschäftsführer Thomas Weber erläuterten sei es eine Forderung der kommunalen Spitzenverbände gewesen, die Sparten Netz und Stromlieferungen getrennt zu verhandeln. Bisher habe man lediglich einen Stromliefervertrag mit E-ON abgeschlossen, so dass man um diesen weiteren Vertrag, der keine weitere Außenwirkung habe, nicht umhinkomme. Obwohl es für einige nicht ganz nachvollziehbar war, dass man mit E.ON als dem Eigentümer des Netzes einen weiteren Vertrag benötigt, ermächtigte man dem Bürgermeister einstimmig zur Vertragsunterzeichnung. Ebenfalls einstimmig wurde der in einer gemeinsamen Sitzung ausgehandelten Zweckvereinbarung mit der Verwaltungsgemeinschaft Teuschnitz zugestimmt. Demnach wurden der Verwaltungsgemeinschaft weitere Aufgaben im Bereich Fremdenverkehr und Interkommunale Zusammenarbeit übertragen. Geschäftsleiter Thomas Weber sagte, dass man einen relativ einfachen Vertrag gemacht habe, der eine gute Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden voraussetzt. Bisher habe es diesbezüglich keinerlei Schwierigkeiten geben, was die Vertraggestaltung vereinfachte. Lediglich der neu hinzugefügte Punkt „Betrieb und Unterhalt des Loipengerätes“ brachte eine kurze interne Diskussion ins rollen. Demnach sollte künftig in Tschirn besser, öfter und professioneller gespurt werden. Zweiter Bürgermeister Josef Rosenbaum machte auf die wenigen Fahrer und den langen Anfahrtsweg (das Gerät ist in Reichenbach stationiert) aufmerksam und forderte die Kritiker auf, sich mehr ehrenamtlich einzubringen. Der Bürgermeister informierte über gute Fortschritte beim Radwegbau in Richtung Effelter/Lahm. Erfreulicherweise konnten die Grundstücksverhandlungen außerorts erfolgreich abgeschlossen werden und mittlerweile liege auch eine Förderzusage vor. Demnach sei aber schnelles Handeln notwendig, weil die Auftragsvergabe bis 31. März befristet sei. Peter Klinger ging auf Anfrage auch auf den „groben“ Streckenverlauf ein. Christian Alber sprach die Schneeräumung im oberen Dorf an. Wie der Bürgermeister, sein Stellvertreter und weitere Ratsmitglieder sagten, werde in Tschirn bestens geräumt und man sollte bei derartigen Schneefällen wie in den letzten Tagen auch etwas gegenseitige Rücksicht walten lassen. Ein besonderes Lob ernteten dabei die Mitarbeiter des Bauhofs, welche ihren Job hervorragend ausführen, so die Meinung des gesamten Gremiums. Günter Böhnlein hat sich im Auftrag der örtlichen Vereine nunmehr der lange ins Auge gefassten Ortseingangsschilder angenommen. Wie er sagte, seien von verschiedenen Ortsfesten noch Gelder vorhanden, welche zur Finanzierung der fünf Ortseingangsschilder dienen sollen. Er legte einen Entwurf, welcher auch das Ortswappen und Fichten des Frankenwaldes widerspiegelt, vor. Dieser stieß auf allgemeine Zustimmung. mw